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Mit Daten aus Schulen : Das Gesundheitsamt will aus Corona lernen

Ein Fall für das Gesundheitsamt: Wird an einer Schule eine Corona-Infektion entdeckt, muss die Behörde über weitere Schritte entscheiden. Bild: Lucas Bäuml

Das Frankfurter Gesundheitsamt wertet Daten aus Schulen, Kitas, Kliniken, Pflegeheimen und sozialen Einrichtungen aus. Das soll helfen, aus den Fehlern der Pandemie wichtige Erkenntnisse für die Zukunft zu gewinnen.

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          Wenn die Länderchefs zusammenkommen, wird Katrin Steul nervös. Sie ahnt, dass es nach den Pressekonferenzen mehr Fragen als Antworten geben wird. Ihrem Team stehen dann wieder anstrengende Tage bevor. Unzählige Mails werden dann wieder in den Postfächern des Gesundheitsamtes landen. Und alle Absender verlangen eines: klare Antworten.

          Marie Lisa Kehler
          Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Katrin Steul koordiniert vier Teams mit insgesamt etwa 35 Mitarbeitern im Gesundheitsamt Frankfurt, die zuständig sind für das Hygiene- und Ausbruchsmanagement in Kliniken, Schulen, Alten- und Pflegeheimen sowie in sozialen Einrichtungen. Die Teams kümmern sich im Falle eines Corona-Ausbruchs in einer der Einrichtungen darum, dass sofort alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Dazu gehören unter anderem die Organisation von Massentests sowie das Kontaktmanagement, also die Festlegung, welche Person sich beispielsweise aufgrund eines engen Kontakts mit einem Infizierten isolieren muss. Die Möglichkeit für die Einrichtungen, direkt Verbindung zum Gesundheitsamt aufzunehmen, soll ein schnelles Handeln im Falle eines Ausbruchs garantieren.

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