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Frankfurter Gesichter : Olaf Gries lässt sich selten aus der Ruhe bringen

Olaf Gries ist Inhaber des Kiosk Orange Beach. Bild: Oliver Sebel

Olaf Gries ist Inhaber des Kult-Kiosks „Orange Beach“. Wer gern Flaschenbier am Wasser sitzend trinkt und sich dabei nicht vom Lärm einer Eisenbahnbrücke stören lässt, ist dort genau richtig.

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          Es ist Montagabend, kurz vor 18 Uhr. Olaf Gries sitzt in seinem Kiosk ­„Orange Beach“ im Gutleutviertel und isst. Er murmelt etwas von einem späten Frühstück, vor einigen Stunden ist er aufgestanden, die Nacht hat er bis 6.30 Uhr im Kiosk gearbeitet wegen einer Veranstaltung. Gesund klingt das nicht. „Bis jetzt habe ich ganz gut überlebt“, sagt Gries, setzt sich auf einen Warsteiner-Kasten und zündet sich eine Zigarette an.

          Martin Ochmann
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Gries, 62 Jahre alt, grauer Mecki-Schnitt und Dreitagebart, passt mit seiner schnoddrig-coolen Art gut zu dem Laden, den er seit 16 Jahren betreibt. Ein Kiosk, in dem sich Getränkekisten stapeln und man aus mehr als 40 Sorten Bier wählen kann, vollgestellt mit einem wild zusammengewürfelt wirkenden Inventar. Modellboote stehen auf den Regalen und Elefantenfiguren, insgesamt 28 Stück, Mitbringsel aus Gambia, der Heimat seiner Lebensgefährtin, oder von Gästen, mit denen Gries manchmal so redet, wie es in seinem Kiosk aussieht – nicht zwingend auf Etikette bedacht.

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