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Frankfurter Gesicht : Gregor Praml und sein Bass

Frankfurter Gesicht mit Hut: Gregor Praml ist ein Mann der Musik.. Bild: Zeichnung Oliver Sebel

Gregor Praml ist viel herumgekommen auch durch die Musik. Frankfurt blieb dabei immer ein Mittelpunkt. Das Fagott hingegen musste in eine Nebenrolle.

          2 Min.

          Der Klang des Fagotts ist wohlig und warm – sonor und sanglich, möchte man sagen. „Es zu spielen sieht aber scheiße aus, wenn man 16 Jahre alt ist“, sagt Gregor Praml lachend und erklärt damit unumwunden, warum aus ihm nicht der Mann mit dem Fagott geworden ist, obwohl ihn als Kind das Holzblasinstrument durchaus faszinierte.

          Christian Riethmüller
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Mit einem E-Bass hingegen und als Mitglied einer Grunge-Band konnte Praml zu Schulzeiten auf jeden Fall punkten, was aber nicht der alleinige Grund für einen musikbegeisterten Jugendlichen war, den Bass als Hauptinstrument zu wählen. „Ich hatte damals einen guten Bass-Lehrer, der schon früh meinte, dass ich mit dem Instrument etwas anzufangen weiß, und mich ermutigte, tiefer zu dringen“, erinnert sich der in Offenbach geborene Deutsch-Franzose, der in Dietzenbach und Paris, in Hamburg und Düsseldorf aufgewachsen ist, an seine musikalischen Lehrjahre, die er mit einem Studium der Jazz- und Popularmusik an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar vervollkommnete.

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