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Frankfurter Gesichter : Wolfgang Merkle und seine Patienten

  • -Aktualisiert am

Wolfgang Merkle in der für die Frankfurter Gesichter typischen Zeichnung Bild: Zeichnung Oliver Sebel

Chefarzt, Großvater, Naturfreund: Wolfgang Merkle hat sich in seinem Beruf um Tausende gekümmert. Bald geht er in den Ruhestand und will sich dann vor allem auf seine Enkel konzentrieren.

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          Eigentlich sollte er Pfarrer werden, inspiriert von seinem Onkel, dem Theologieprofessor in Tübingen. Daraus wurde nichts. Aber Wolfgang Merkle ist trotzdem Seelsorger geworden, und zwar einer, der der Seele auf den Grund geht und schon viele seelische Nöte gesehen hat. Wolfgang Merkle ist seit 1996 Chefarzt der Klinik für Psychosomatik am Hospital zum Heiligen Geist in Frankfurt.

          Das hört sich ein wenig an nach einem: Na und? Dem ist jedoch nicht so, denn Wolfgang Merkle leitet diese Klinik nicht nur, er hat sie auch gegründet. Mehr noch: Er hat in Hessen psychosomatische Pionierarbeit geleistet. Als er nach Hessen kam, war das für ihn eine Diaspora mit gerade einmal neunzig außeruniversitären „psychosomatischen“ Betten. Sein Heilig-Geist-Frankfurt war das Modell, dann kamen Wiesbaden, Darmstadt, Fulda. Bis hoch auf tausend Betten, wie er sagt.

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