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Frankfurter Gesichter : Eric Mayer und die ernsten Themen

Eric Mayer: Scheut vor den ernsten Themen nicht zurück. Bild: Oliver Sebel

Eric Mayer macht Journalismus für Jugendlichen und scheut dabei vor ernsten Themen nicht zurück. Bei „Pur Plus“ behandelt er alles was Kinder so interessiert, und springt dabei auch mal in eiskaltes Wasser.

          2 Min.

          Vor einiger Zeit war Eric Mayer mit seinem Fernsehteam im Psychiatrischen Zentrum der Uniklinik Frankfurt, wo Kinder und Jugendliche behandelt werden. Mayer – Karohemd, Skinny-Jeans, Armbänder ums Handgelenk – saß gemeinsam im Kreis mit den Jugendlichen, es wurde über Depressionen und Todessehnsucht, über Magersucht und Mobbing gesprochen. Mayer ist 40 Jahre alt, der Geburtstag, hat ihn nicht ganz kaltgelassen hat. „Die Zeit ist so schnell vergangen“, sagt er. Doch in der Runde mit den Jugendlichen, da wirkt er fast wie einer von ihnen.

          Martin Ochmann

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          In den Gesprächen fallen Sätze wie „Ich hatte mir die Brücke schon ausgesucht“. Wenn Mayer zuhört, ist seine Mimik sparsam. Manchmal verengt er die Augen leicht zu Schlitzen, so dass man den Eindruck hat, er konzentriert sich. Hin und wieder öffnet er den Mund leicht, nickt und sagt „verstehe“, bevor er die nächste Frage stellt, im einem unaufgeregten Tonfall, in dem man am Mittagstisch fragt, ob noch jemand Kartoffeln haben will.

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