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Frankfurter Gesicht : Doron Kiesel und seine zwei Heimaten

Doron Kiesel: Deutschland ist seine akademische Heimat, Israel die gefühlte. Bild: Zeichnung Oliver Sebel

Doron Kiesel fühlt sich sowohl der deutschen als auch der israelischen Gesellschaft sehr verbunden. Sein Herzensthema ist die Migration und Integration. Dafür setzt er sich als Teil des Zentralrats der Juden ein.

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          Eigentlich wollte Doron Kiesel sein Leben nicht in Frankfurt verbringen. Er sehnte sich nach der Familie, nach dem mediterranen Flair in der alten Heimat. Am Tag nach seinem Abitur am Ziehengymnasium in Eschersheim packte er seine Sachen und reiste wieder nach Israel.

          Theresa Weiß
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dass der Professor für Erziehungswissenschaften es sich noch einmal anders überlegt hat, ist ein Glück: Seit vielen Jahren leitet er als Wissenschaftlicher Direktor die Bildungsarbeit des Zentralrats der Juden. Er lehrte an der Universität Erfurt, leitete viele Projekte. Jetzt baut er mit Sabena Donath die Jüdische Akademie auf, deren Leitung sich die beiden teilen werden. Im Herbst soll der Spatenstich erfolgen.

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