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Frankfurter Gesichter : Karl Dudler baut schöne und stattliche Häuser

Vom Bodensee an den Main: Karl Dudler ist Architekt in Frankfurt Bild: Oliver Sebel

Karl Dudler kam vom Bodensee nach Frankfurt. Dort gefällt dem Architekten der Widerspruch von heiler und kaputter Welt: „Ich fühle mich wohl in den Gegensätzen.“

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          Lange Haare, das Gesicht voller Lachfalten – seine 74 Jahre sieht man Karl Dudler nicht an. Das Geheimnis? „Gute Gene, viel bewegen, positiv denken“, sagt der Architekt mit Schweizer Akzent und lächelt verschmitzt. Man weiß bei ihm oft nicht, ob er das ernst meint oder sich nur selbstironisch auf die Schippe nimmt. „Ich dachte immer, ich schneide mir die Haare kurz, wenn sie grau sind“, erzählt er. Aber er hat es dann doch gelassen, obwohl er Veränderungen eigentlich nicht scheut.

          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          1980 kam Dudler aus der Schweiz nach Frankfurt. Zunächst heuerte er in etablierten Architekturbüros an – erst bei Spieler und Märker, dann bei der Arbeitsgemeinschaft, die die Landeszentralbank plante. Samstagnachts tüftelte er an eigenen Wettbewerben. 1986 gründete er schließlich gemeinsam mit seinem Bruder Max und Pete Wellbergen ein eigenes Büro. Doch 1992 gingen Max und Karl Dudler wieder getrennte Wege. „Wir trennten uns und blieben bessere Brüder.“

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