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Frankfurter Gesichter : Anni Fuchs und die Liebe zu den Tieren

Ganz nah dran: Anni Fuchs ist Tierpflegerin im Frankfurter Zoo. Bild: Zeichnung Oliver Sebel

Sie kennen einander schon lange: Anni Fuchs hat im Frankfurter Zoo sogar noch mit Bernhard Grzimek zusammengearbeitet. Seitdem vertrauen ihr die Tiere.

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          Auf Anni Fuchs hören die Tiere. „Manu! Manu!“, ruft sie zweimal deutlich, dann blickt der Brillenaffe die Pflegerin an. Eine gewisse Vertrautheit ist zu spüren. Auch Löwen oder die Schwarzen Brüllaffen zählen zu den Schützlingen von Anni Fuchs und auch Tambo, seit Juni Patentier der F.A.Z. Dessen Vater Santiago zählt zu ihren Lieblingstieren. Seit er nun Vater ist, behüte er Mutter Lawa und Tambo in besonders fürsorglicher Manier. „Das gefällt mir, er ist ein toller Mann.“

          Daniel Meuren
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Bei aller Zuneigung kennt Anni Fuchs freilich die Grenzen der Annäherung an die Tiere. „Das bleiben gefährliche Tiere, und das muss auch so sein“, sagt sie. „Die Tierwelt hat auch ihre Schattenseiten und ist definitiv nicht die schönere Welt.“ Fuchs, die selbst mit ihrem Mann einen Hund, Katzen und ein Reptil im eigenen Zuhause in einem 400-Seelen-Dorf nahe Frankfurt hält, weiß, dass sie eine Mittlerrolle einnimmt zwischen den Interessen der Zoobesucher und der Tiere. Sie ist überzeugt von der wichtigen Funktion der Zoos für den Natur- und Artenschutz, vor allem auch durch die Wissensvermittlung an die Zoobesucher.

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