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Mord im Niddapark : Frankfurter Gastronom soll Irina A. getötet haben

  • Aktualisiert am

Irina A. wurde im Frankfurter Niddapark mit mehreren Messersticken getötet Bild: Helmut Fricke

2017 stand er im Mittelpunkt einer erfundenen Geschichte über sexuelle Übergriffe von Ausländern in der Silvesternacht. Jetzt wurde der Frankfurter Gastronom Jan A. wegen Mordes angeklagt.

          Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat Mordanklage gegen einen Gastronomen erhoben, der 2017 im Mittelpunkt einer erfundenen Geschichte über sexuelle Übergriffe von Ausländern in der Silvesternacht stand. Jan M. soll seine 29 Jahre alte Geschäftspartnerin Irina A. aus Habgier heimtückisch getötet haben, wie die Anklagebehörde am Dienstag erklärte.

          Daneben ist der 51-Jährige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und wegen Betrugs an einem langjährigen Geschäftspartner im Volumen von 120.000 Euro angeklagt.

          M. und A. hatten Anfang 2017 gegenüber der „Bild“-Zeitung behauptet, in der Silvesternacht habe es in der sogenannten Fressgass in Frankfurt sexuelle Übergriffe, Körperverletzungen, Diebstähle sowie äußerst aggressives Verhalten „von Massen an Flüchtlingen“ gegeben. Die Geschichte stellte sich als Lüge heraus.

          Im November 2017 erhob die Staatsanwaltschaft deswegen Anklage gegen die Frau und den Mann. Im Mai 2018 wurde die Leiche der Frau in einem Park in Frankfurt gefunden. Die 29-Jährige starb nach Angaben der Polizei durch mehrere Stichverletzungen. Am Tatort wurde Blut des Gastronomen gefunden, er wurde festgenommen.

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