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Freibäder dürfen öffnen : Frankfurt kann wieder baden gehen

Im Becken mit Schirm: Diese Schwimmerinnen lassen sich den Spaß nicht vom schlechten Wetter nehmen. Bild: Lakuntza, Nerea

Die Freibäder haben die Saison eröffnet, trotz des Regens und kühler Wassertemperaturen. Corona-Tests benötigen die Schwimmer nicht. Es gelten die selben Hygieneregeln wie im Vorjahr.

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          Die drei Damen ließen sich das Vergnügen trotz des Regens und der eher kühlen Wassertemperatur von 21,5 Grad natürlich nicht nehmen: Pünktlich um 10 Uhr standen sie zur üblichen Öffnungszeit an der Kasse des Nieder-Eschbacher Freibads, wenige Minuten später schon posierten sie zum Spaß mit Regenschirm im Wasser, ehe sie ihre Bahnen zogen, so wie es die Stammgäste seit Jahren im Sommer machen. Uli Lodde beispielsweise auf ihrer Bahn drei. „Das ist morgens meine Bahn, wenn wir hier schwimmen“, sagt sie. Lodde sagt, dass es für sie und ihre Bekannten, die auf den Bahnen eins und zwei unterwegs sind, eine Erleichterung sei, dass die Bäderbetriebe endlich die Saison eröffnen.

          Daniel Meuren
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Seit Montag erlaubt Stufe zwei des Corona-Stufenplans auch der Stadt Frankfurt, alle Freibäder wieder zu öffnen. Außer für das Schul- oder Vereinsschwimmen war seit November kein Zugang mehr in die 13 Frankfurter Bäder möglich. Corona und die vergleichsweise hohen Inzidenzen in Frankfurt hatten es unmöglich gemacht, früher zu öffnen. Da der Wert nun aber seit 14 Tagen unter 100 lag, kam die Genehmigung.

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