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Frankfurter Drogenszene : Süchtige auf Spielplätzen

Gefahrenzone? Auf dem Spielplatz am Elsa-Brändström-Platz haben Eltern Heroinspritzen gefunden. Bild: Lucas Bäuml

Im Frankfurter Bahnhofsviertel wird mehr kontrolliert. Die Drogenszene wandert darum auch ins noblere Westend ab. Anwohner berichten nun von Junkies und zurückgelassenen Utensilien auf den Spielplätzen.

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          Für die Eltern, die vor einigen Tagen mit ihren Kindern den Spielplatz am Elsa-Brändström-Platz besuchten, war es ein kleiner Schock: Spritzen und andere Drogenutensilien lagen offen herum, in einer Ecke des Platzes saß ein Abhängiger. Sichtbar für jedermann. Und es war nicht das erste Mal, dass ein Rauschgiftkonsument in dem Wohnviertel gesichtet wurde. Eine Mutter berichtet, sie sei deshalb mit ihrer Tochter noch auf der Schwelle des Spielplatzes wieder umgekehrt. Von anderen Eltern höre sie Ähnliches. Der „Spieli“ sei zur Tabuzone geworden.

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Theresa Weiß

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Tatsächlich befürchten viele Anwohner, der Drogenkonsum könne aus dem Bahnhofsviertel nun auf angrenzende Stadtteile übergreifen. Schon im Sommer hatten sich Bewohner des Gutleutviertels beschwert. Nun sind es Anwohner des südlichen Westends. Eine Frau, die in der Nähe des Elsa-Brändström-Platzes wohnt, führt die Entwicklung darauf zurück, dass es nicht ausreichend Konsumräume für die hohe Zahl von Suchtkranken gebe. „Diese Entwicklung wird sich vermutlich fortsetzen.“

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