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Frankfurter Drogenbericht : Die Gesundheit kommt nach dem Profit

  • -Aktualisiert am

Die Überbleibsel des Drogenkonsums bleiben auf dem Frankfurter Pflaster sichtbar. Bild: Cornelia Sick

Der Alternative Drogen- und Suchtbericht, herausgegeben von Frankfurter Suchtforschern, fordert einen Mindestpreis für Alkohol. Er gibt Hinweise, wie eine nachhaltige und ganzheitliche Drogenpolitik aussehen könnte.

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          Wein und Bier sind in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern günstig. Knapp 50 Prozent weniger zahlt man hierzulande für Wein, seit 2010 werden alkoholische Getränke in fast jedem Jahr erschwinglicher. Experten der Drogen- und Suchtforschung sehen das kritisch. Denn mehr als 40.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an Alkohol.

          Der 8. Alternative Drogen- und Suchtbericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, kritisiert, dass Deutschlands Alkohol- und Tabakkontrollpolitik sehr industriefreundlich und wenig gesundheitspolitisch sei. Der Bericht wird herausgegeben von Akzept e.V., dem Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik. Dieses Jahr ist die Alkoholkontrollpolitik das Schwerpunktthema.

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