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Frankfurter Buchmesse : Die Aufholjagd geht weiter

Kurz vor der Eröffnung: Eine Mitarbeiterin ist auf der Frankfurter Buchmesse mit Aufbauarbeiten beschäftigt. Bild: dpa

Die Buchmesse beginnt mit 2000 Ausstellern aus 80 Ländern und Zeichen wirtschaftlicher Erholung. Bei der Eröffnungs-Pressekonferenz werden ermutigende Signale ausgesprochen – doch ein Sorgenkind bleibt.

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          Die Frankfurter Buchmesse beginnt zwischen Hoffnung und Bangen. „Machen wir uns nichts vor – back to business heißt noch lange nicht back to normal“, sagte Buchmesse-Direktor Juergen Boos am Dienstag zur Eröffnung der Bücherschau, die vom 20. bis zum 24. Oktober bis zu 125.000 Gäste erwartet. Die Messe sei anders als in den vergangenen Jahren, erklärte Boos: „Der Zutritt ist aufwendiger.“ Wer sie betritt, muss geimpft, genesen oder in einem der Testzentren an den Eingängen in Richtung City und S-Bahn getestet worden sein. „Bei unseren Streifzügen müssen wir Masken tragen.“ All das erschwere den Besuch, aber: „Wir wollen und müssen Gedränge vermeiden.“

          Florian Balke
          Kulturredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          2000 Aussteller aus 80 Ländern treffen sich bis Sonntag zum Austausch untereinander und zur Begegnung mit Lesern. 500 von ihnen haben sich erst in den vergangenen drei Wochen angemeldet. 2019 kamen mehr als 7500 Aussteller zur letzten Messe vor Beginn der Pandemie. Zwei Drittel der ausländischen Verlage präsentieren sich an 41 Nationalständen, ein Drittel hat eigene Stände.

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