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Problemviertel in Frankfurt : Dealer, Schießereien und die besten Manti

  • -Aktualisiert am

Mittendrin: Die Baustelle, auf der moderne Wohnungen entstehen sollen, ist nicht zu übersehen. Von den alten Gebäuden ist dort nur ein einziges stehen geblieben. Bild: Michael Braunschädel

Das Frankfurter Allerheiligenviertel, zwischen Ostend und Innenstadt, steht seit Monaten in den Schlagzeilen. Ein Bandenkrieg setzt den Anwohnern zu. Doch das ist längst nicht das einzige Problem im Viertel.

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          Keine Minute dauert es, bis der Erste einen anquatscht. Breitbeinig sitzt der Mann auf einem klapprigen Stuhl vor dem Dönerimbiss, die Maske unterm Kinn, das Smartphone im Schoß. „Alles klar?“, fragt er. Und dann gleich hinterher: „Brauchst du was?“

          Alexander Jürgs
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dass man im Allerheiligenviertel problemlos an weiche Drogen kommt, an Haschisch und Marihuana, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Und auch die Dealer machen keinen Hehl daraus, warum sie hier auf der Straße stehen. Ihren Geschäften können sie in der Handvoll Gassen zwischen Zeil und Battonnstraße, zwischen Konstablerwache und Langer Straße, ziemlich ungestört nachgehen.

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