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Ärztin sozial unterwegs : Schwierige Hilfe im Slum

Helfende Hand: Tobias Vogt untersucht eine Patientin in einer Ambulanz in Kalkutta. Bild: Mathias Tertilt

Die Ärztin Lea Schamell fliegt regelmäßig im Auftrag der German Doctors nach Indien, um dort unbürokratisch zu helfen. Doch wegen der Corona-Pandemie ist die nächste Reise fraglich.

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          Wenn Lea Schamell an Kalkutta denkt, kann sie sich nicht entscheiden. Schrecklich oder schön, was passt denn nun besser auf die indische Millionenstadt im Bundesstaat Westbengalen? „Beides“, antwortet die junge Frankfurter Ärztin. Und das ist auch der wesentliche Grund, warum sie sich immer wieder zu der Stadt voller Widersprüche hingezogen fühlt. Einmal im Jahr lässt die Allgemeinmedizinerin ihre Praxis in der Töngesgasse für sechs Wochen zurück und fährt im Auftrag der Hilfsorganisation German Doctors nach Kalkutta, um dort Menschen zu helfen, die keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben.

          Daniel Schleidt
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Eigentlich ist es ziemlich schrecklich dort“, sagt sie: Kalkutta sei laut, chaotisch, unübersichtlich. „Doch dieser Trubel ist auch das pure Leben“, ergänzt sie. Gerade weil es für viele Situationen und Probleme keine Regeln gebe, sei das Leben häufig unkompliziert: „Weil der Bus einfach dort hält, wo man raus möchte.“

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