https://www.faz.net/-gzg-a8l1f

Frankfurt : Zwei Tote bei mutmaßlichem Raser-Unfall

Schwerer Unfall: Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Bild: Bernd Kammerer

Zwei Fußgänger sind in der Nähe des Frankfurter Südbahnhofs von einem Auto erfasst und getötet worden. Nun wird geklärt, ob es sich um einen Raser-Unfall gehandelt hat. Es wäre der zweite Fall dieser Art innerhalb weniger Wochen.

          1 Min.

          In Frankfurt ist am Nachmittag ein 38 Jahre alter Autofahrer in eine Gruppe von Passanten gefahren. Zwei Männer wurden getötet. Die Polizei geht nach derzeitigen Erkenntnissen von einem Unfall aus, wie ein Sprecher sagte. Hinweise auf einen Anschlag gebe es nicht. Jedoch werde geprüft, ob der Fahrer zu schnell unterwegs gewesen sei und ob der Fahrer möglicherweise unter Drogen gestanden habe.

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Zu dem Unfallhergang gibt es bisher unterschiedliche Aussagen. Unklar ist deshalb, wo genau der Fahrer die Fußgänger erfasst hat. Fest steht, dass er von der Oppenheimer Landstraße in Richtung Mörfelder Landstraße unterwegs war. Zunächst war davon die Rede, dass er von der Fahrbahn abgekommen sei. Später korrigierte die Polizei diese Angaben und hielt es auch für möglich, dass die Männer die Straße an der Kreuzung überqueren wollten und dabei erfasst wurden. Ein Sprecher sagte, es müssten nun die Zeugenaussagen sowie auch das Ergebnis des Gutachters abgewartet werden. Der Sachverständige untersuchte die mutmaßliche Unfallstelle bis zum Abend. Dass der Fahrer mutmaßlich mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war, hält die Polizei derzeit für wahrscheinlich. Das Auto des Fahrers hatte sich, nachdem es die beiden Männer erfasst hatte, überschlagen und war auf der Fahrbahn liegen geblieben.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          F.A.Z. PLUS:

            F.A.Z. digital

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Protektionismus der 1930er : „Ein bösartiges Produkt von Dummheit und Gier“

          Trumps Handelspolitik weckt Erinnerungen an die Weltwirtschaftskrise und den Protektionismus der dreißiger Jahre. Damals löste Herbert Hoover mit einem höchst umstrittenen Zollgesetz fatale Gegenreaktionen aus. Heute jedoch ist unser Wohlstand nicht von Amerika bedroht. Ein Gastbeitrag.
          Statistisch betrachtet, ist es für Frauen in den eigenen vier Wänden oder im Bekanntenkreis gefährlicher als allein im Wald. Was aber, wenn doch etwas passiert?

          Serienvergewaltiger in Berlin : Der Albtraum jeder Frau

          Allein im Wald, und plötzlich ist da ein fremder Mann: Im vergangenen Sommer ist das sieben jungen Frauen passiert. Jetzt steht der Vergewaltiger in Berlin vor Gericht. Aber wie geht es den Frauen?
          Er will gehen: Hansi Flick, seit November 2019 Cheftrainer beim FC Bayern.

          Der Trainer will weg : Flick kündigt dem System Hoeneß

          Weil der Trainer, der sechs Titel holte, beim FC Bayern trotzdem nicht viel zu sagen hat, überrumpelt er zum Abschied auch den eigenen Klub. Die Spieler sind berührt. Nur die Führung missbilligt das einseitig verkündete Ende.