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Nicht an Rendite orientiert : Frankfurt mit Quote für genossenschaftliches Wohnen

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Neubauvorhaben: Das Gebiet Hilgenfeld neben dem Frankfurter Berg von oben gesehen - dort soll es auch genossenschaftliche Wohnungen geben Bild: Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main

Die Stadt Frankfurt will genossenschaftlichem Wohnen mehr Raum geben - so in einem Neubaugebiet. Nicht an der Rendite orientierte Bauprojekte trügen dazu bei, die Mieten stabil zu halten, heißt es.

          Die Stadt Frankfurt will gemeinschaftliches oder genossenschaftliches Wohnen fördern. In einem Neubaugebiet im Norden der Stadt hat die städtische ABG Holding, die das Quartier entwickelt, 15 Prozent der Wohnungen für solche Projekte reserviert. Bisher habe die Stadt nur punktuell Einzelprojekte ermöglicht - nun berücksichtige man sie systematisch bei Neubauvorhaben, sagte Planungsdezernent Mike Josef (SPD) am Montag.

          Im geplanten Wohngebiet „Hilgenfeld“ am nördlichen Rand der Stadt sollen laut ABG-Chef Frank Junker voraussichtlich 850 Wohneinheiten entstehen. Der neue Stadtteil wurde von dem Düsseldorfer Architekturbüro Thomas Schüler entworfen. Derzeit läuft das Planfeststellungsverfahren.

          Stabile Mieten als Ziel

          Nicht an der Rendite orientierte Bauprojekte trügen dazu bei, die Mieten stabil zu halten, sie machten Quartiere aber auch lebendig und integrierten verschiedene Bevölkerungsgruppen. Interessierte Gruppen, die gemeinschaftliches Wohnen realisieren wollen, können sich bis Ende Mai auf vier Baufelder mit zusammen rund 125 Wohnungen bewerben. Die Bewerber müssen eine Rechtsform, ein Finanzierungskonzept und eine Architekturskizze vorlegen.

          Das Netzwerk gemeinschaftliches Wohnen listet für Frankfurt 19 realisierte und 11 geplante Wohnprojekte sowie 20 Wohninitiativen auf. Die Stadt Frankfurt selbst hat nach eigenen Angaben bisher fünf solcher Projekte auf städtischen Flächen ermöglicht.

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