https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurt-university-of-applied-sciences-dievernichs-abschiedsfeier-18154856.html

Hochschulpräsident Dievernich : Zum Abschied hunderttausend Liter Liebe

  • -Aktualisiert am

Viele Hände zum Schütteln: Frank Dievernich begrüßt Gäste seiner Abschiedsfeier. Bild: Michael Braunschädel

Auf seiner Abschiedsfeier ist Hochschulpräsident Frank Dievernich am Dienstag dutzendfach gewürdigt worden. Bei dem Lobreigen an der Frankfurt University of Applied Sciences fehlte auch nicht Rapper Hassan Annouri mit seiner Frankfurt-Hymne.

          3 Min.

          Gäbe es bei Abschiedsfeiern Noten wie für Doktorarbeiten, hätte Frank Dievernich am Dienstagabend wohl ein „summa cum laude“ bekommen. Dagegen hat es 2015 bei seinem Amtsvorgänger Detlev Buchholz nur für ein „rite“ gereicht. Buchholz, der Dievernich in der Wahl zum Präsidenten der Frankfurt University of Applied Sciences klaftertief unterlegen war, bekam seinerzeit nicht einmal einen eigenen Festakt; er wurde bei der Amtseinführung seines Nachfolgers mit ein paar freundlichen Worten bedacht. Dievernichs achtjährige Dienstzeit hingegen endete in der neuen Mehrzweckhalle der Hochschule mit einem Würdigungsmarathon, in dessen gut zweistündigem Verlauf sich nicht beim Gefeierten, wohl aber bei manchem Zuhörer Erschöpfungssymptome einstellten.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Gefühlt zwei Dutzend mit dem Präsidenten in irgendeinem Bekanntschafts- oder Dienstverhältnis stehende Menschen, von der hessischen Wissenschaftsministerin über die Frankfurter Bürgermeisterin sowie Vertretern der Wirtschaft und anderer Hochschulen bis hin zur „guten Seele des fünften Stockwerks“ im Univerwaltungsgebäude hatten Dievernich schon ihre Hochachtung be­zeugt, als endlich Lokalheld Hassan An­nouri live zum Mikrofon griff und mit dem Laureaten zur Rechten seine Bembelhymne „Wir sind alles Frankfurter“ rappte.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Satellitenbilder zeigen die Zerstörung nach einem Angriff auf den russischen Militärstützpunkt Saki auf der Krim

          Nach Explosionen auf der Krim : Moskaus Angst vor den Ukrainern

          Die russischen Flugzeuge könnten nach dem Angriff auf der Krim zurückgezogen werden. Kiew äußert sich zurückhaltend. Ist das ein Mittel der Kriegspsychologie?
          Videokonferenz zwischen Joe Biden und Xi Jinping im November 2021.

          China und Amerika : Ist ein Krieg noch zu vermeiden?

          Ob und wie sich der Wettkampf der Systeme kontrollieren lässt, wird öffentlich bislang kaum debattiert. Der Weckruf des ehemaligen australischen Premierministers Kevin Rudd ist angesichts der Taiwankrise aktuell wie nie.