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Rasche Ergebnisse : Frankfurt beginnt mobile Coronatests in Alters- und Pflegeheimen

  • Aktualisiert am

Die Risikogruppe schützen: Das Deutsche Rote Kreuz testet Bewohner in Betreuungseinrichtungen (Symbolbild). Bild: dpa

Mit einem umgebauten Linienbus fährt das Deutsche Rote Kreuz die Einrichtungen an. Die Bewohner werden in ihren Zimmern oder im Bus auf das Corona-Virus getestet. Mit der Aktion sollen die besonders Gefährdeten geschützt werden.

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          Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hat für Dienstag den Start mobiler Corona-Tests in Alters- und Pflegeheimen in der Mainmetropole angekündigt. „Wir müssen gerade die schützen, die einem besonderen Risiko ausgesetzt sind“, sagte er einer am Montag veröffentlichten Mitteilung zufolge. Das seien vor allem die Mitarbeiter und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und anderen Betreuungseinrichtungen.

          Mitarbeiter des Frankfurter Bezirksverbands des Deutschen Roten Kreuz (DRK) würden von Dienstag an die Einrichtungen mit einem umgebauten Linienbus anfahren. „Am Abend kommen die Proben ins Labor. Die Ergebnisse werden innerhalb von 24 bis 72 Stunden vorliegen, sagte Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne). „Wir wollen Gewissheit schaffen und dann konsequent für unsere Einrichtungen entsprechend der Ergebnisse handeln,“ versicherte Feldmann.

          Der Bus ist nach DRK-Angaben barrierefrei, bettlägerige Bewohner werden in ihren Zimmern getestet. An Bord werden der Fahrer, ein Arzt und eine medizinische Assistentin sein. Die Organisatoren gehen von 8000 Tests in rund 50 Einrichtungen aus.

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