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Frankfurt : Down-Sportlerfest mit Teilnehmerrekord

  • -Aktualisiert am

Satztechnik: Der Weitsprung war eine von acht Disziplinen, die in Kalbach angeboten wurden. Bild: Michael Kretzer

Dieser Sportwettbewerb hat sich gemausert. Von 70 Teilnehmern in Anfangszeiten auf nun 600. Das Fest soll die Distanz zu Menschen mit Behinderung abbauen.

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          Dieses Athletenteam ist inzwischen größer als die deutsche Mannschaft für die Olympischen Sommerspiele: Rund 600 Menschen mit Down-Syndrom laufen am Samstagvormittag in die vollbesetzte Halle des Sport- und Freizeitzentrums in Kalbach ein. Ihr Alter reicht von vier bis 64 Jahren. Unter musikalischer Begleitung drehen sie eine Runde und grüßen winkend ihre Familien und Freunde im Publikum.

          „Wir mussten zum ersten Mal Anmeldungen für das Fest ablehnen“, sagt Initiator Gerd Thomas, dessen Agentur das Sportlerfestival mit Hilfe von Sponsoren seit Jahren organisiert. Bei der Premiere im Jahr 2003 waren gerade einmal 70 Teilnehmer gekommen. Wegen der enormen Nachfrage soll es in den nächsten Jahren Ableger des Sportfests in anderen Städten geben.

          Über den Tag treten die Athleten in verschiedenen Wettbewerben gegen- und miteinander an – eine Medaille bekommt am Ende jeder. Alle angebotenen Aktivitäten werden von prominenten Paten und freiwilligen Helfern unterstützt. „Es geht darum, die Distanz zu Menschen mit Behinderung im Alltag abzubauen und ihnen Spaß, Selbstbewusstsein und Anerkennung zu ermöglichen“, sagt der Schauspieler

          Joachim Luger, bekannt aus der „Lindenstraße“. Zum ersten Mal konnten sich dieses Jahr Menschen mit Down-Syndrom per Video für einen Talentwettbewerb anmelden. Gewonnen hat ein sieben Jahre alter Rheinland-Pfälzer mit einer Darbietung der Kampfsportart Ju-Jutsu.

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