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Geplanter Stadtteil Frankfurts : Mit Menschenkette gegen geplante „Josefstadt“

  • Aktualisiert am

Plakativer Protest: Sie bringt gegen die „Josefstadt“ die Gesundheit ins Spiel Bild: dpa

Auf beiden Seiten der A5 will die Stadt Frankfurt ein Baugebiet für 12.000 Wohnungen schaffen. Gegen die Planung der sogenannten Josefstadt sind 3000 Menschen auf die Straße gegangen.

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          Etwa 3000 Demonstranten haben am Sonntag mit einer etwa 3,2 Kilometer langen Menschenkette gegen einen geplanten neuen Stadtteil im Frankfurter Norden protestiert. Wie ein Sprecher der Polizei am Nachmittag sagte, stand die Kette für einige Minuten. Unter dem Motto „Grün statt Grau - kein Klima-GAU“ hatte ein überparteiliches Bündnis zu der Aktion aufgerufen.

          Der Initiative „Unser Heimatboden Frankfurt“ zufolge wollte man gegen die „Ignoranz der Frankfurter Stadtplanung ein starkes Zeichen setzen“. Auf „bestem Ackerland“ solle ein neues Viertel entstehen, dessen Planung und Verwirklichung keine Rücksicht nehme auf Klima-, Landschafts- und Tierschutz.

          Auf beiden Seiten der Autobahn 5 soll der neue Stadtteil mit bis zu 12.000 Wohnungen errichtet werden. Und dies trotz der Kritik angrenzender Umland-Gemeinden.

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