https://www.faz.net/-gzg-7qni7

Frankfurt : Pferd stirbt nach Sturz auf Rennbahn

  • Aktualisiert am

Hutmacher stellen sich vor: Beim Renntag des Handwerks präsentierten sich Handwerksinnungen, am Abend gab es einen Unfall bei einem Pferderennen. Bild: Kretzer, Michael

Am Nachmittag feierte die Galopprennbahn Frankfurt noch ein Familienfest, am Abend kam es zu einem folgenschweren Unfall: Bei einem Rennen stolperte ein Pferd.

          1 Min.

          Noch am Nachmittag hatte die Galopprennbahn den Renntag des Handwerks gefeiert. Das Interesse war groß: 15.000 Menschen strömten auf das Gelände der Rennbahn, um sich über Handwerksberufe zu informieren. Soviel wie noch nie, der Rennclub spricht von einem Rekordjahr. Die Besucher kommen, wohl wissend, dass der als Familienfest angelegte Tag nur noch zwei Mal stattfinden könnte. Denn bald schon sollen Fußballspieler auf dem Platz kicken, auf dem jetzt noch Pferde traben.

          Doch bei dem Pferderennen am Abend trübte ein Unfall die ausgelassene Stimmung am Fronleichnams-Feiertag. Die Stute Lady of Budysin stolperte einen Meter nach dem Zieleinlauf und fiel auf den Kopf. Als sie aufspringen wollte, prallte die Stute gegen ein anderes Pferd. Beide Reiter gingen zu Boden. Am Abend starb die Vollblut-Stute an einer Gehirnblutung, wie der Rennclub am Freitag mitteilte.

          Der Jockey Andreas Helfenbein erlitt ein Schleudertrauma. Er hatte sich bei seinem Abgang mehrfach überschlagen. „Dass ich noch lebe und so glimpflich davongekommen bin, ist ein Wunder“, erklärte Helfenbein. Der Reiter des anderen Pferdes, Alexander Weis, kam mit Prellungen davon.

          Galopprennbahn Frankfurt: Ein Pferd ist bei einem Rennen gestorben.
          Galopprennbahn Frankfurt: Ein Pferd ist bei einem Rennen gestorben. : Bild: Hoang Le, Kien

          Die Frankfurter Galopprennbahn soll mit dem Ende des Jahres 2015 eingestellt werden, da sich der Betrieb seit einigen Jahren nicht mehr rentiere. Auf einem Teil des Geländes soll ein millionenschweres Leistungszentrum des Deutschen Fußballbundes entstehen. Dies hatte der Frankfurter Magistrat im März bekannt gegeben.

          Weitere Themen

          Aus der dritten in die erste Reihe

          Wolf-Dieter Adlhoch : Aus der dritten in die erste Reihe

          Eigentlich war er der Mann im Hintergrund. Heute führt Wolf-Dieter Adlhoch ein Unternehmen mit 60.000 Beschäftigten. Geübt fürs­ Management hat er in der Hessischen Staatskanzlei.

          Topmeldungen

          Auf Tour in Berlin: CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet nach seinem Auftritt beim Tag der Deutschen Familienunternehmen

          Bundestagswahl 2021 : CDU will Betriebe steuerlich schonen

          Das Wahlprogramm der Union gewinnt erste Konturen mit einem Belastungsdeckel für Unternehmen. Offen ist, wie Mehrausgaben für Klima und Soziales zur Schuldenbremse passen.
          Eine Schulklasse im Ortsteil Britz in Berlin-Neukölln: Lehrer werden in der Hauptstadt seit 2004 nicht mehr verbeamtet.

          Keine Verbeamtung : Warum viele Lehrer Berlin verlassen

          Seit 2004 werden Lehrer in Berlin nicht mehr verbeamtet. Viele junge Lehrer suchen sich deshalb nach dem Studium einen anderen Arbeitsort. Jetzt schlagen die Schulleiter Alarm.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.