https://www.faz.net/-gzg-9qmo5

Neue Regeln für Reisebusse : Höhere Parkgebühren in Frankfurt

Wird um einen Euro je Stunde teurer: Parkschein in der Frankfurter Innenstadt Bild: dpa

Wer in der Frankfurter Innenstadt am Automaten einen Parkschein löst, muss künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen. Auch für Busse ändert sich einiges. Und zwar nicht nur bei Parkgebühren.

          1 Min.

          Das Parken wird für Autofahrer in Frankfurt teurer. Vorerst aber nur an den Parkscheinautomaten, an denen man künftig in innenstadtnahen Gebieten vier statt bisher drei Euro für eine Stunde entrichten muss. Das hat die Stadtverordnetenversammlung im Rathaus Römer beschlossen.

          Hans Riebsamen

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Noch nicht in Kraft getreten sind die geplante Erhöhung der Gebühren um 20 Prozent für Dauermieter in den städtischen Parkhäusern sowie die vorgesehene Einschränkung des unentgeltlichen Parkens an vielen Stellen in der Stadt. Diese Regelungen dürfte der Magistrat demnächst als Verfügung erlassen.

          Drei größere Busparkplätze

          Am Donnerstagabend beschloss die Stadtverordnetenversammlung darüber hinaus die Einführung von Parkgebühren für Busse in Innenstadtnähe. Diese dürfen künftig nicht mehr am Main zwischen Alter Brücke und Eisernem Steg abgestellt werden. Stattdessen richtet die Stadt drei größere Busparkplätze an der Gutleutstraße, am Theodor-Stern-Kai und am Osthafen ein.

          Dort soll das Parken zehn Euro je Stunde kosten und 50 Euro für einen ganzen Tag. Busse können außerdem ihre Fahrgäste wie bisher an der Paulskirche ein- und aussteigen lassen, was aber nicht länger als eine Viertelstunde dauern darf und wofür eine Gebühr von fünf Euro zu entrichten ist.

          Einen ausführlichen Beitrag zu diesem Thema lesen Sie in der Freitagsausgabe der Rhein-Main-Zeitung sowie im E-Paper und der Edition.

          Weitere Themen

          Muss das so aussehen?

          FAZ Plus Artikel: Stadtplanung : Muss das so aussehen?

          Der Stadtplaner Jan Knikker kommt aus Bad Soden und arbeitet in einem Architektenbüro in Holland. Er wirbt für die „kompakte Stadt“, sprich: mit möglichst viel Grün in die Höhe bauen. In Frankfurt sei kein Leben, wenn im Bankenviertel die Büros schließen, findet er.

          Topmeldungen

          Der Westen misstraut den Chinesen. Besonders groß ist die Angst bei der Einführung des 5G-Mobilfunkstandards.

          Spionage-Vorwurf gegen Huawei : Misstrauen ist gut

          Innenpolitiker haben Angst davor, dass die Chinesen den Mobilfunk ausspionieren. Manches spricht dafür, dass sie das gar nicht tun. Macht das einen Unterschied?

          Klimapaket : Weg frei für billigere Bahntickets

          CO2-Preis und Pendlerpauschale sollen steigen. Dafür werden Bahnfahrten günstiger. Die Bundesregierung und die Bundesländer haben sich jetzt doch weitgehend auf einen Kompromiss beim Klimapaket verständigt.
          Widerstand gegen das Staatsbürgerschaftsgesetz: Ein Bus brennt auf einer Straße in Neu-Delhi.

          Proteste gegen neues Gesetz : Unruhen in Indien weiten sich aus

          In Brand gesteckte Fahrzeuge, ein von der Polizei gestürmter Campus, Dutzende Verletzte: Der Widerstand gegen das Staatsbürgergesetz wächst. Haben sich Ministerpräsident Narendra Modi und sein Innenminister Amit Shah verkalkuliert?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.