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Jahrelanger Rechtstreit : Letzter Akt auf Rennbahn öffnet Weg für DFB-Akademie

  • Aktualisiert am

Zukunftsweisend: eine Konzeption der Fußballakademie des DFB in Frankfurt Bild: kadawittfeldarchitektur/DFB/dpa

Der jahrelange Rechtstreit um das Frankfurter Rennbahngelände neigt sich wirklich dem Ende zu. Der letzten Vollstreckungsbescheid für das Gelände ist ausgehändigt.

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          Nachdem eine Gerichtsvollzieherin am Montag den letzten Vollstreckungsbescheid für ein Gebäude auf dem Frankfurter Rennbahngelände ausgeführt hat, steht der Übergabe des Areals an den DFB nichts mehr im Wege. „Theoretisch können wir in einem Monat und einem Tag übergeben“, sagte der Frankfurter Immobiliendezernent Jan Schneider (CDU). Die Besitzerin des sogenannten Sarottihäuschens habe nun einen Monat Zeit, den kleinen Pavillon abzuholen.

          Die Eigentümerin wolle sich selbst um den Abtransport kümmern, sagte Jochen Strack, Leiter des Immobilienamtes der Stadt. Da am Montag auch die Schlösser ausgetauscht worden waren, müsse sie sich mit der Stadt in Verbindung setzen, wenn der Abtransport anstehe.

          Vollstreckungsschutz abgelehnt

          Das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) hatte in der vergangenen Woche den Antrag auf Vollstreckungsschutz abgelehnt und damit den Weg zur Vollstreckung frei gemacht. Auch wenn im juristischen Streit zwischen Stadt und Rennklub noch einige Entscheidungen ausstehen, hat die Stadt nun Zugriff auf das gesamte Gelände, auf dem der DFB eine Leistungsakademie errichten will.

          Muss nun doch weichen: das „Sarotti-Häuschen“
          Muss nun doch weichen: das „Sarotti-Häuschen“ : Bild: Wolfgang Eilmes

          Durch den Rechtsstreit durch mehrere Instanzen war die Übergabe des Geländes jahrelang verzögert worden. „In den vier Jahren haben wir so ziemlich alles, was im (juristischen) Vollstreckungsbereich möglich ist, einmal in der Praxis exerziert“, sagte Schneider.

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