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Prozessbeginn : Mit gefälschten Kennzeichen nach Serbien

  • -Aktualisiert am

An der Serbischen Grenze fiel der Autodiebstahl auf. (Symbolbild) Bild: dpa

Drei Männer und eine Frau hatten versucht, ein Auto mit gefälschten Dokumenten über die serbische Grenzen zu fahren. Nun müssen sie sich wegen schweren Bandendiebstahls vor dem Amtsgericht Frankfurt verantworten.

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          Autos mit gefälschten Dokumenten mieten, unerkannt nach Serbien fahren und diese dort gewinnbringend verkaufen – ein todsicherer Plan. Das dachten sich Daniel A. und Nenad S. zumindest. Doch es kam anders: Stattdessen müssen sie sich seit Freitag vor dem Amtsgericht Frankfurt verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, im November 2017 als Mitglieder einer Bande mindestens zwei Autos im Gesamtwert von 50.000 Euro gestohlen und verkauft zu haben.

          Als Kopf der Bande gilt Dragan S. Dieser hat die Tat in einem vorangegangen Prozess bereits gestanden und wurde für diese und weitere Straftaten zu insgesamt drei Jahren Haft verurteilt. Zur Durchführung der Tat hatte er Unterlagen wie gefälschte Fahrzeugpapiere, Führerscheine und Personalausweise besorgt. Laut Staatsanwaltschaft eröffnete die Gruppe, bestehend aus den drei Männern und der Nichte von Dragan S., damit erst in Deutschland Bankkonten und mietete dann Autos in Frankfurt. Dragan S. hat in seinem Prozess außerdem eingeräumt, Schweizer Nummernschilder für die Autos besorgt zu haben, um bei einer Polizeikontrolle nicht mit den Kennzeichen der Autovermietung aufzufallen. In Serbien wurden die zwei Autos laut S. dann für insgesamt 10.000 Euro verkauft. „Man bekommt für gestohlene Mietautos nur einen Bruchteil des eigentlichen Wertes, weil jeder weiß, dass das Auto schnell wieder weg ist, sobald es kontrolliert wird“, erklärt er auf Nachfrage des Richters.

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