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Frankfurter Wohnungsmarkt : Luxuspreise zahlt kaum noch jemand

Teuer: Wohnungen im Grand Tower, dem höchsten Wohnhochhaus Deutschlands, erzielen Spitzenpreise. Bild: Lucas Bäuml

Mehr als 30.000 Euro pro Quadratmeter werden für Luxuswohnungen in Frankfurt gezahlt. Doch die Nachfrage sinkt – auch unterhalb des Hochpreissegments.

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          In Frankfurt wird gut verdient. Das Jahresbruttoeinkommen liegt im Schnitt bei fast 51 000 Euro, drei Prozent mehr als der Mittelwert in Deutschland. Trotzdem wird es für viele Beschäftigte immer schwerer, eine Wohnung zu finanzieren. Das liegt nicht nur an den jüngst stark gestiegenen Zinsen und der Inflation, sondern auch an der Preisentwicklung der vergangenen Jahre. Heute kostet eine Eigentumswohnung im Schnitt 2,3-mal so viel wie 2012. Die Einkommen können da nicht mithalten.

          Günter Murr
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das Beratungsunternehmen ImmoConcept hat den Frankfurter Markt detailliert auf der Basis von Inseraten in den wichtigsten Immobilienportalen im Internet analysiert. Demnach werden mittlerweile in sieben von 42 untersuchten Stadtteilen für Neubauwohnungen durchschnittliche Kaufpreise von mehr als 10 000 Euro aufgerufen. Darunter sind neben als hochpreisig bekannten Stadtteilen wie Nordend und Westend auch die Altstadt oder das Bahnhofsviertel. Stadtteile wie Sindlingen, wo eine Wohnung noch für 5400 Euro pro Qua­drat­meter zu haben ist, sind die Ausnahme. In allen Stadtteilen sind die Kaufpreise im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent gestiegen. Die höchsten Steigerungen verzeichnen Harheim, Heddernheim, Nordend-Ost und Bornheim.

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