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Vergleich der Metropolen : Frankfurt ist die jüngste unter den deutschen Großstädten

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Junge Frankfurterinnen und Frankfurter genießen die Abendsonne am Mainufer. Bild: dpa

Lediglich ein Sechstel der Frankfurter ist älter als 65 Jahre. Mit diesem Anteil wirkt die Mainmetropole im Vergleich etwa zu München und Stuttgart ziemlich jung.

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          Frankfurt ist laut einer Datenauswertung unter den 15 größten deutschen Städten diejenige mit dem geringsten Anteil an Senioren. Demnach sind 15,5 Prozent 65 Jahre oder älter, knapp dahinter folgen Köln, München und Stuttgart. Gleichzeitig hat Frankfurt im innerdeutschen Metropolenvergleich mit 69,8 Prozent den höchsten Anteil an Erwerbsfähigen zwischen 15 und 64 Jahren. Das geht aus dem sogenannten Materialienband „Frankfurt im Regional- und Großstädtevergleich 2020“ hervor, den die Dezernentin für Digitales, Eileen O'Sullivan (Volt), am Dienstag in Frankfurt vorstellte.

          Der Band beinhaltet Daten zur Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main und zu elf weiteren deutschen Metropolregionen, Merkmale von 15 deutschen Großstädten inklusive Frankfurt sowie von 37 weiteren europäischen Städten. Ein weiterer Befund: In Europas südlichen Großstädten wie Genua, Lissabon oder Rom ist der Anteil an Älteren deutlich höher als in nördlichen wie Manchester oder Amsterdam.

          Die Zahlen für die deutschen Großstädte stammen unter anderem aus den Datenbanken der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, der Bundesagentur für Arbeit und des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder. Für die Studie der europäischen Städte wurden Städte ausgewählt, die bis Ende 2017 eine Bevölkerung von über 400.000 Menschen aufwiesen und eine ähnliche sozioökonomische Struktur wie Frankfurt am Main besitzen.

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