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Frankfurt : Verband will Büros zu Wohnungen umbauen

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Vorreiter: Im ehemaligen Bürogebäude der IHK in Offenbach sind zwischenzeitlich Bewohner eingezogen, da es leer gestanden hatte. Bild: Rainer Wohlfahrt

Zahlreiche Büros in Frankfurt stehen leer, Wohnraum dagegen fehlt. Weil Neubauten oft zu teuer seien, schlägt der Verband der Immobilienwirtschaft etwas anderes vor.

          Wegen der ungebrochenen Wohnungsnachfrage in Frankfurt hat sich die Immobilienwirtschaft dafür ausgesprochen, ungenutzte Büros in Wohnungen umzuwandeln. Es gebe in der Stadt ein Überangebot an Büroräumen, die wegen ihrer Lage oder ihrer fehlenden Qualität nicht mehr nachgefragt würden, berichtete der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) am Mittwoch in einer Regionalauswertung seines Frühjahrsgutachtens. Insgesamt sei der Büro-Leerstand aber auf 12,2 Prozent zurückgegangen und es fehlten auch moderne Komplexe.

          Die vergleichsweise hohe Wohnungsbau-Tätigkeit in Frankfurt werde sich in den kommenden Jahren nicht halten lassen, erklärte der ZIA-Regionalvorsitzende Axel König. Investitionen würden durch hohe Baulandpreise, höhere Steuern und strengere Regulierung behindert. Hier müsse die Politik bessere Rahmenbedingungen schaffen und zudem die Mietpreisbremse an eine Pflicht zum Neubau koppeln. „Wer günstigen Wohnraum will, muss günstigen Neubau möglich machen.“

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