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Techno-Festival genehmigt : Massentanz im Frankfurter Stadionbad

Tanzen am Pool: Bis zu 12.000 Besucher werden beim Musikfestival WCD Pool Sessions in Frankfurt erwartet. (Archivbild) Bild: Carlos Bafile

Das Musikfestival WCD Pool Sessions darf in Frankfurt mit bis zu 12.000 Besuchern am Tag veranstaltet werden. Ein strenges 3-G-Konzept soll es erlauben, mit Techno-Stars wie Sven Väth, Nina Kraviz und Claptone feiern zu können.

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          Tausende tanzende Menschen an einem blau schimmernden Pool, namhafte DJs, Cocktails, Feuerwerk: Was sich wie eine Erinnerung an Prä-Corona-Zeiten oder eine Phantasie liest, soll nächste Woche Wirklichkeit werden. Nicht in einem fernen Land, sondern mitten im Rhein-Main-Gebiet. Wie Bernd Breiter und sein Frankfurter Unternehmen BigCityBeats mitteilen, hat das Verwaltungsgericht Frankfurt am Dienstag den Anträgen stattgegeben, das Festival WCD Pool Sessions von 3. bis 5.September im Frankfurter Stadionbad mit jeweils bis zu 12.000 Besuchern am Tag durchführen zu dürfen.

          Christian Riethmüller
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt hatte die Veranstaltung unter Hinweis auf die Änderungen des Eskalationskonzepts des Landes Hessen zwar schon vergangene Woche genehmigt, allerdings Auflagen gemacht, unter denen das Festival nach Breiters Angaben nicht „realistisch umsetzbar“ gewesen wäre. Der Veranstalter und Musikproduzent hatte sich daher dazu entschlossen, am Freitag das Verwaltungsgericht Frankfurt anzurufen, um diese Auflagen zu mindern. In einer Mitteilung verwies Breiter in diesem Zusammenhang auf den Outdoor-Charakter der Veranstaltung und auch auf die Regelungen, die für die Heimspiele von Eintracht Frankfurt gelten würden. Der Fußball-Bundesligist darf seine Partien im Stadion derzeit vor bis zu 25.000 Besuchern austragen.

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