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Im Frankfurter Gallus : Wohin mit den Corona-Infizierten während der Bombenentschärfung?

  • Aktualisiert am

Ein großer Teil des Gallusviertels ist von den Evakuierungen wegen der Weltkriegsbombe betroffen. (Symbolbild) Bild: Lucas Bäuml

Logistischer Kraftakt: An diesem Sonntag müssen fast 13.000 Anwohner das Gallusviertel verlassen. Die Entschärfung der 500 Kilogramm schweren Weltkriegsbombe wird sich voraussichtlich bis in die Abendstunden hinziehen.

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          Rund 12.800 Anwohner müssen am Sonntag um acht Uhr morgens für eine Bombenentschärfung das Frankfurter Gallusviertel verlassen. Grund ist eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe, die am Donnerstag bei Bauarbeiten gefunden wurde. Die Entschärfung kann nach Angaben der Behörden bis in die Abendstunden dauern. In dem Gebiet liegen Altenheime, eine Fernwärmeleitung, Internetknotenpunkte und Umspannanlagen sowie zentrale Einrichtungen der Deutschen Bahn.

          Eine Betreuungsstelle an der Messe ist ab sieben Uhr geöffnet. Gehbehinderte werden – nach vorheriger Anmeldung – abgeholt. Weil das viele Menschen in dem Gebiet betrifft, gehen die Behörden davon aus, dass nicht alle Transporte bis acht Uhr abgeschlossen sein werden.

          Eine besondere Regelung gilt für Menschen mit einem positiven Corona-Testergebnis, Kontaktpersonen ersten Grades oder Personen in Quarantäne: Sie werden zuhause abgeholt und „an einem geeigneten Ort“ betreut.

          Um den Evakuierungsbereich herum liegt eine Schutzzone. Dort gilt: Ab acht Uhr dürfen Wohnung, Häuser oder Arbeitsplätze nicht mehr verlassen werden, Fenster und Türen sind geschlossen zu halten.

          Die Evakuierungskarte: Im Gallus müssen am Sonntag fast 13.000 Menschen ihre Häuser verlassen.
          Die Evakuierungskarte: Im Gallus müssen am Sonntag fast 13.000 Menschen ihre Häuser verlassen. : Bild: Feuerwehr

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