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Razzia in Frankfurt : Festnahmen nach Schüssen im Allerheiligenviertel

Einer der Orte der Razzia: Die Polizei untersuchte Wohnungen in diesem Haus in Frankfurt-Höchst. Bild: Maximilian von Lachner

Nach den Schüssen im Allerheiligenviertel hat die Polizei im gesamten Bundesgebiet mehr als 30 Geschäftsräume und Wohnungen durchsucht. Einiges deutet auf Bandenkriminalität hin.

          2 Min.

          Ein Großaufgebot der Polizei hat am frühen Morgen rund 30  Wohnungen und Geschäftsräume in Frankfurt und anderen Städten durchsucht. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft mitteilte, handelte es sich um Ermittlungen im Zusammenhang mit der Schießerei, die sich Ende Januar an der Allerheiligenstraße ereignet hat. Damals waren zwei Gruppierungen vor einem Kiosk aufeinander getroffen, dabei wurden mehrere Schüsse abgegeben. Zwei Männer, die dringend tatverdächtig sind, wurden festgenommen.

          Katharina Iskandar
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          An den Durchsuchungen, die am frühen Mittwochmorgen begannen, waren etwa 190 Beamte der Bundes- und Landespolizei beteiligt. Die Durchsuchungen fanden überwiegend im Rhein-Main-Gebiet mit Schwerpunkt Frankfurt statt. Dort wurden allein zehn Objekte aufgesucht. Weitere Durchsuchungen gab es in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

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