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Diskussion im Stadtteil : Was wird aus dem schiefen Turm von Eschersheim?

  • -Aktualisiert am

Seit 120 Jahren steht der Wasserturm auf der höchsten Erhebung des Stadtteils. Zum Industriedenkmal wurde er bereits 1910. Bild: Albermann, Martin

Der Eschersheimer Wasserturm soll im Sommer 2022 neu vermietet werden. Wie sich das Denkmal mitsamt dem umgebenden Gelände am besten für den Frankfurter Stadtteil nutzen lässt, darüber wird nun debattiert.

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          In den aus grobem Palettenholz gezimmerten Hochbeeten wachsen Erdbeeren, Himbeeren und Tomaten. Der Boden dazwischen ist mit Rindenmulch bedeckt. Bänke laden zum Verweilen ein. Die großen Linden, die ihre Zweige über den Gemeinschaftsgarten des Tortuga-Vereins breiten, verströmen einen betörenden Duft.

          Wie ein Bild aus fernen Zeiten scheint zwischen den Blättern der 30 Meter hohe Eschersheimer Wasserturm mit seinem nordwärts gerichteten spitzen Ziererker am verschieferten Dach hindurch. In einem Schaukasten am Eingang zum Garten ist das 120 Jahre alte Industriedenkmal gleich noch einmal zu sehen – als kleines, schräg aufgedrucktes Bild neben einem Text der „Bürgerinitiative Wasserturm“. Denn der Turm, steht dort zu lesen, befinde sich „in Schieflage“. Zwar neigt er sich nicht zur Seite, doch seien viele Bürger in Sorge um das historische Wahrzeichen des Stadtteils.

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