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Landgericht Frankfurt : Dreieinhalb Jahre Haft für Drogenkurier

  • Aktualisiert am

Von einer „großen, unüblichen Rauschgiftmenge“ sprach die Vorsitzende Richterin im Urteil. Bild: dpa

Auf dem Frankfurter Flughafen erwischten Beamte eine rekordverdächtige Menge von fast zwei Kilo Kokaingemisch - und das im Magen eines Mannes. Nun wurde das Urteil verkündet.

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          Das Landgericht Frankfurt hat am Freitag einen Drogenkurier zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt, der mit der rekordverdächtigen Menge von fast zwei Kilo Kokaingemisch im Magen auf dem Frankfurter Flughafen erwischt worden war. Der Angeklagte, der auf dem Weg nach Italien war, hatte insgesamt 86 Behälter geschluckt.

          Die 3000 Euro Kurierlohn habe er dazu verwenden wollen, um seiner schwangeren Frau in Nigeria eine auswärtige und deshalb problemlose Entbindung zu ermöglichen, hatte der 43 Jahre alte Mann vor Gericht erklärt. Die Strafkammer hielt ihm dieses Motiv ebenso wie das umfassende Geständnis zugute. Die Vorsitzende Richterin sprach im Urteil von einer „großen, unüblichen Rauschgiftmenge“.

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