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Fast zwei Stunden lang : Frankfurter Flugverkehr abermals von Drohne gestört

  • Aktualisiert am

Ärgernis: Drohne in der Nähe eines Verkehrsflugzeugs Bild: dpa

Der Frankfurter Flughafen hat den Betrieb am Vormittag zwischenzeitlich eingestellt. Der Grund: Abermals war eine Drohne aufgetaucht, ein Pilot hatte sie gemeldet. Seit 13 Uhr läuft der Flugverkehr aber wieder.

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          Nach einer abermaligen Drohnensichtung ist am Montagvormittag der Flugbetrieb am Frankfurter Flughafen für 90 Minuten eingestellt worden. Es gab in dieser Zeit keine Freigaben für Starts und Landungen, teilte die Deutsche Flugsicherung (DFS) bei Twitter mit. Erst gegen 13 Uhr ist der Flugverkehr wieder aufgenommen worden. Dies bestätigte ein Fraport-Sprecher.

          Auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) war betroffen. Laschet und ein Großteil seiner Delegation konnten nicht wie geplant gegen Mittag in Frankfurt landen. Sein Flug wurde zunächst nach Köln umgeleitet, wo nachgetankt werden sollte.

          Hubschrauber im Einsatz

          Die Drohne sei gegen 11.15 Uhr von einem Piloten im südlichen Bereich des Flughafens gesichtet worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Landes- und Bundespolizei suchten nach der Drohne, auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

          Auch mehr als eine Stunde später war das unerwünschte Flugobjekt noch nicht gefunden, wie ein Sprecher der Bundespolizei der F.A.Z. sagte. „Wir fahren auch Streife und suchen weiter.“

          Die meisten Drohnen in Frankfurt gesichtet

          Immer wieder kommt es an deutschen Flughäfen zu Zwischenfällen mit Drohnen, die Zahl war aber zuletzt gesunken. Erst zu Monatsbeginn war eine Drohne in Frankfurt gesichtet worden, mehr als 20 Maschinen musste andere Flughäfen ansteuern.

          Die DFS registrierte vergangenes Jahr 125 Behinderungen, 33 weniger als im Jahr zuvor. 110 Zwischenfälle und damit 88 Prozent wurden in der Nähe von Flughäfen bemerkt. Mit 28 Drohnensichtungen war abermals Frankfurt als größter deutscher Flughafen am häufigsten betroffen. Es folgten Berlin-Tegel (15), München (15) und Düsseldorf (12 Fälle).

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