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Frankfurter Goethe-Universität : Der AStA hat Angst vor Franco A.

Viel Aufmerksamkeit: Franco A. auf dem Weg zum Oberlandesgericht in Frankfurt Bild: Laila Sieber

Der mutmaßliche Rechtsterrorist Franco A. ist offenbar in Frankfurt in Rechtswissenschaften eingeschrieben. Der AStA fordert deshalb eine Strategie, wie mit bewaffneten Terroristen umzugehen sei. Die Uni-Leitung verweist auf die Unschuldsvermutung.

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          Der AStA der Goethe-Uni befürchtet, der mutmaßliche Rechtsterrorist Franco A. könne eine Gefahr für die Hochschule sein. A. muss sich derzeit vor dem Oberlandesgericht verantworten, befindet sich aber auf freiem Fuß. Dem Bundeswehroffizier wird vorgeworfen, sich eine falsche Identität als Asylbewerber zugelegt zu haben, um Anschläge zu begehen und Flüchtlingen die Schuld daran zuzuschieben. A. bestreitet dies.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Laut AStA haben „Aktivist*innen“ enthüllt, dass Franco A. eingeschriebener Student der Rechtswissenschaft sei. Schon in der Vergangenheit sei er durch eine „völkische“ Masterarbeit aufgefallen. „Er stellt eine Gefahr für seine Mitstudierenden dar“, meint die AStA-Vorsitzende Kyra Beninga. Die Uni-Leitung müsse daher Vorkehrungen treffen, um alle Hochschulangehörigen zu schützen. Außerdem brauche man eine „umfassende Strategie, wie mit bewaffneten Rechtsterroristen an der Universität umzugehen ist“. Die Jurastudentin Bella Rauner kritisierte, dass auch der Fachbereich offenbar nicht wisse, wie er mit der Situation umgehen solle.

          Uni-Präsidium und Fachbereich teilten auf Anfrage mit, in Fällen einer etwaigen Verwicklung von Hochschulangehörigen in mutmaßlich kriminelle oder terroristische Geschehnisse habe die Hochschule keine „Sonderbefugnisse“. Solche Taten zu ahnden, sei Sache von Polizei und Justiz. Zudem gelte bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.

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