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Faustformel für Impferfolg : Wie sich der Fortschritt im Kampf gegen Corona berechnen lässt

  • Aktualisiert am

Stichhaltig: Je mehr Menschen geimpft werden, umso schneller gelingt die Rückkehr zur Normalität. Bild: AP

Kann man ausrechnen, mit wie vielen Impfungen ein harter Lockdown zu verhindern ist? Forscher aus Frankfurt und Brüssel haben es versucht.

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          Forscher aus Frankfurt und Brüssel haben eine Formel entwickelt, die zeigen soll, wie die Corona-Pandemie auch ohne Lockdown beherrschbar bliebe. Der Physiker Claudius Gros von der Goethe-Uni und Daniel Gros vom Center for European Policies Studies setzen die wöchentliche Zunahme der Infektionszahlen ins Verhältnis zur Steigerung der wöchentlichen Impfungen: Erhöhe sich die Inzidenz um x Prozent, müssten (x mal f geteilt durch 100) Prozent der Menschen zusätzlich geimpft werden, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

          Der Faktor f steige, je mehr Menschen geimpft würden. Anfangs habe er 2 betragen, jetzt liege er bei 6. Wenn die Inzidenz also um 20 Prozent pro Woche stiege, müssten 1,2 Prozent der Bevölkerung zusätzlich komplett immunisiert werden. Laut Daniel Gros dürfte derzeit die Sieben-Tage-Inzidenz je Woche nicht mehr als 13 bis 16 Prozent wachsen, damit die Todesraten gering blieben. Vor der Karwoche habe sie sich aber um 25 Prozent erhöht.

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