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Flusspferd verendet : Maikels Tod beschäftigt nun die Polizei

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Großmaul: Hat ein Besucher dem Flusspferd den Ball in den Rachen geworfen? Bild: Sick, Cornelia

Wie gelangte der Tennisball, an dem Flusspferd Maikel am Freitag qualvoll starb, in das Zoo-Gehege? Die Polizei Frankfurt hat nun den Tatzeitraum ermittelt.

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          Rund zehn Tage befand sich der Tennisball bereits im Körper des zweitausend Kilogramm schweren Flusspferdes Maikel, als dieser am Freitag schließlich daran verendete.

          Das zumindest nimmt die Polizei Frankfurt an. Sie geht davon aus, dass der Ball um das Wochenende des 9. und 10. August in das Gehege geworfen wurde. Sie sucht derzeit Zeugen, die etwas bemerkt oder gesehen haben. „Dieser Tatzeitraum ergibt sich aus dem Umstand, dass es mehrere Tage dauerte, bis der verschluckte Ball zu Verhaltensauffälligkeiten des Tieres führte“, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Tennisball hatte den Dünndarm des Tieres verstopft.

          Für die Überreste des Flusspferdes hat Zoodirektor Manfred Niekisch derweil eine Verwendung gefunden: Der Schädel und Teile der Wirbelsäule sollen Wissenschaftlern des Senckenbergmuseums zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt werden. Niekisch hält das für sinnvoll angesichts der tragischen Todesumstände. Ein Nilpferd-Schädel wie der von Maikel käme selten vor und sei wichtig für die Zoologie.

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