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Luftfahrt in Frankfurt : Ein Flughafen als Mittel der Propaganda für die Nazis

1937 stehen eine Junkers Ju 52 (Spitzname: Tante Ju) der Lufthansa und eine Douglas DC 2 der Fluggesellschaft KLM auf dem Vorfeld des Flughafens. Bild: Hessisches Wirtschaftsarchiv/Sepp Jäger

Die Geschichte des heutigen Frankfurter Flughafens beginnt 1936. Die Faszination der Fliegerei lockt Frankfurter und Gäste aus aller Welt an – und sie wird von den Nazis zur Propaganda missbraucht. Ein Buch beleuchtet nun diese Jahre des Anfangs.

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          Die Internationale Luftschiffahrt-Ausstellung auf dem Frankfurter Rebstockgelände von Juli bis Oktober 1909 war die bis dahin größte Schau dieser Art weltweit. Für die Luftschifffahrt und den Flugverkehr war der erste Flughafen Frankfurts dennoch schnell zu klein. Er lag zu dicht an der Stadt, konnte dort nicht wachsen.

          Jochen Remmert
          Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Die Zunahme der Flugbewegungen veranlasste den Frankfurter Magistrat deshalb schon früh, den Bau eines neuen Flughafens weiter westlich im Frankfurter Stadtwald zu planen. Damals war sich die Stadtregierung auch schon einig darüber, dass Frankfurt ein zentraler Ausgangspunkt für zukünftige Transatlantikflüge werden sollte.

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