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Untersuchungen abgeschlossen : Flugzeug-Zusammenstoß auf Rollfeld ohne Konsequenzen

  • Aktualisiert am

Ein Jumbo der Korean Air Bild: AP

Auf dem Frankfurter Flughafen stößt ein Flügel einer Maschine der Air Namibia gegen ein Korean-Air-Flugzeug. Experten untersuchen den Unfall. Schlussfolgerungen ziehen sie aber nicht. Das hat einen bestimmten Grund.

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          Rund fünf Monate nach dem Zusammenstoß von zwei auf dem Frankfurter Flughafen gelandeten Maschinen sind die Untersuchungen abgeschlossen worden. Diese hätten sich auf das Sammeln von Fakten beschränkt, Schlussfolgerungen seien hieraus nicht gezogen worden, sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig am Dienstag.

          Grund hierfür sei, dass es keine neuen Erkenntnisse für die Luftfahrt gegeben habe. Das alleinige Ziel der Untersuchung sei die Verhütung künftiger Unfälle und Störungen. Sie diene nicht „der Feststellung des Verschuldens, der Haftung oder von Ansprüchen“. Die Höhe des Schadens wurde in dem Bericht nicht festgestellt.

          Bei dem Unfall im November hatte ein Airbus der Air Namibia mit 229 Menschen an Bord an einer Boeing der Korean Air vorbeifahren wollen, die Flügelspitze seiner Maschine stieß dabei gegen das Höhenruder des Korean-Air-Flugzeugs. Die Besatzung des Airbus hatte die Boeing gesehen und war sich laut Bericht „bewusst, dass der Abstand gering sein könnte“. Verletzt wurde bei der Kollision niemand, beide Maschinen mussten abgeschleppt werden. Die Boeing war schwer, der Airbus leicht beschädigt worden.

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