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Frankfurter Innovationszentrum : FIZ-Chef Garbe verspricht Aufklärung zu Dienstreisen

Führt das FIZ seit Anbeginn: Christian Garbe Bild: Foto FIZ

Der Chef des Frankfurter Biotech-Zentrums FIZ sieht sich dem Vorwurf gegenüber, etwa eine sechstägige Dienstreise nach Südafrika mit nur einem Termin unternommen zu haben. Nun verspricht er umfassende Transparenz.

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          Der Geschäftsführer des Frankfurter Innovationszentrums Biotechnologie, Christian Garbe, ist sicher, dass sich die Vorwürfe gegen ihn aus der Welt schaffen lassen. Alle offenen Fragen würden für das hessische Finanzministerium aufgearbeitet, sagte Garbe am Sonntag. „Das nimmt noch Zeit in Anspruch. Ich lege Wert auf eine umfassende und transparente Darlegung, sobald alle Fragen zur Zufriedenheit geklärt sind.“

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Die Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ berichtet von mehreren Reisen Garbes nach Südafrika und Moskau, für die dem Blatt zufolge kein unmittelbar nachvollziehbarer dienstlicher Grund erkennbar ist. Die Zeitschrift beruft sich auf interne Unterlagen.

          Das hessische Finanzministerium in Wiesbaden, das die Beteiligungen des Landes und damit auch an dem Technologiezentrum am Riedberg betreut, hat eine Prüfung der Angelegenheit angekündigt. Die Zeitschrift berichtet unter anderem, bei einer sechstägigen Reise Garbes nach Südafrika im Jahr 2018 habe es nur einen dienstlichen Termin gegeben.

          Zuletzt hatte das Biotechnologie-Zentrum mit der Nachricht auf sich aufmerksam gemacht, der Stadt Frankfurt mit Coronavirus-Tests zu helfen. Grundlage sei die mit Blick auf Krebserkrankungen angelegte und auf großen Datenmengen fußende Plattform German Genetics, an der mehrere Firmen in FIZ beteiligt seien, und die etwa auch in Indien gefragt sei. Christian Garbe führt die Geschäfte des FIZ seit dessen ersten Tagen im Sommer 2002.

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