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Filmpremiere : Gala im allerbesten Trainingsanzug

An der Bar: Edin Hasanovic als Raffael im Tabledance-Club Pure Platinum im Bahnhofsviertel. Bild: Constantin Film

Wenn Frankfurt so düster aussieht, blinken die Goldketten umso mehr: Özgür Yildirim setzt in seinem Film „Nur Gott kann mich richten“ die Skyline und Moritz Bleibtreu in Szene.

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          „Das ist ein Ding, das in eurer Stadt entstanden ist!“, ruft Özgür Yildirim am Ende in den Kinosaal. Das muss er vielleicht auch extra dazu sagen. Denn auch wer Frankfurt kennt, wird es in Yildirims Gangsterfilm „Nur Gott kann mich richten“ auf den ersten Blick vielleicht nicht wiedererkennen. Das Bahnhofsviertel, die Messe, sogar die Skyline sehen mehr nach „Krass, Digga!“ als nach „Ei gude wie“ aus.

          Eva-Maria Magel

          Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Am Ende des Films: sechs Tote. Die Hiesigen unter den Gästen im vollbesetzten großen Saal des Metropolis-Kinos sind trotzdem ziemlich begeistert. Denn der Hamburger Regisseur Yildirim, noch keine 40, der mit seinem gewaltfreudigen Milieudrama im Oktober schon den mit 25 000 Euro dotierten Hessischen Filmpreis gewonnen hat, beschert Frankfurt nicht nur einen extrem coolen Auftritt als Genre-Szenerie, sondern auch dem Frankfurter Publikum mal wieder eine Premiere mit rotem Teppich, Stars und Beifall nach dem Film.

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