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Festakt in der Paulskirche : Gauck gratuliert der Goethe-Uni

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Gratulant und Gastgeber: Bundespräsident Joachim Gauck (links) und Werner Müller-Esterl, Präsident der Goethe-Universität Frankfurt Bild: dpa

Auf den Tag genau vor 100 Jahren - am 18. Oktober 1914 - ist die Goethe-Uni Frankfurt gegründet worden. Bundespräsident Joachim Gauck findet zur Feierstunde in der Frankfurter Paulskirche aber nicht nur lobende Worte.

          Im Jahr 1914 von Bürgern aus privaten Geldern gegründet, ist die Goethe-Universität Frankfurt eine Besonderheit in der deutschen Hochschullandschaft. 100 Jahre ist das nun her und den besonderen Festtag des 18. Oktobers feierten am Samstag 900 Gäste in der Frankfurter Paulskirche. Neben Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gratulierte auch Bundespräsident Joachim Gauck zum 100-jährigen Bestehen der Uni.

          „Der Schlüssel, um soziale Herkunftsbarrieren zu überwinden, ist Bildung“, sagte Gauck. Trotz der Feierstimmung mahnte er an, dass Unis eine aktivere Rolle bei der Integration spielen sollten. In Frankfurt hat fast jeder vierte Studierende einen Migrationshintergrund. Diese brauchten teilweise finanzielle Unterstützung durch spezielle Stipendienprogramme, sagte Gauck.

          Es dürfe nicht sein, dass die Herkunft eines Menschen darüber entscheide, welche Zukunft er hat, sagte Gauck, der mit Lebensgefährtin Daniela Schadt nach Frankfurt gekommen war.

          Der Universitätsgeburtstag setzt sich am Abend fort mit einer Feier auf dem Campus Westend, bei der es auch ein Feuerwerk geben soll.

          Einen ausführlichen Bericht zur Festlichkeit lesen Sie in der Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 19.10.2014 sowie im E-Paper.

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