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Fastnacht trotz Corona : Helau nur mit 2G

Endlich wieder Helau: Die Fastnachter hoffen auf eine erste Kampagne nach Corona. Bild: Maximilian von Lachner

Die Fastnacht soll nach Corona wieder ein Comeback erleben: Die 42 Vereine des Großen Rats in Frankfurt planen Sitzungen und Umzüge - und fordern Klarheit von der Saalbau. Ein Prinzliches Haus ist derweil in der „Eselei“ gefunden.

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          Die Frankfurter Karnevalsvereine planen für die anstehende Saison die Eröffnung der Kampagne am 11.11. im Nordwestzentrum und Fastnachtssitzungen in den Sälen der Stadt. Sie hoffen auch, dass am letzten Februarsonntag der Umzug stattfinden kann, der im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie ausgefallen war. Zu den Sitzungen wollen die Vereine nach einem Beschluss auf der Delegiertenversammlung des Großen Rates, des Dachverbands von 42 Frankfurter Karnevalsvereinen, lediglich Geimpften und Genesenen Zutritt gewähren – dann allein mit närrischer statt medizinischer Maske.

          Daniel Meuren
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Nur so können wir sicherstellen, dass über das 2-G-Hygienekonzept der Charakter der Saalfastnacht auch Sinn macht und die Vorschriften eingehalten werden können“, sagte Axel Heilmann, Vorsitzender des Großen Rats. Zudem spielten wirtschaftliche Aspekte eine große Rolle: Voll besetzte Säle seien nur ohne Abstandsgebote möglich, und nur dann lohne sich die Organisation von Sitzungen für die durch den Ausfall der Kampagne des Vorjahres gebeutelten Vereine.

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