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Radeln mitten in Frankfurt : Das Tor zur Hölle

Engpass: Kurz nach der Seilerstraße endet der Fahrradweg, der am Landgericht vorbei Richtung Norden führt. Die Radler müssen sich von da an einen schmalen Weg mit den Fußgängern teilen Bild: Helmut Fricke

Wer in Frankfurt von der Alten Brücke zur Friedberger Landstraße radelt, erlebt ein regelrechtes Abenteuer: Keine Radwege, enge Straßen, viel Verkehr. Da gibt es öfter Ärger – und auch Unfälle.

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          Die Kurt-Schumacher-Straße ist das Paradies. Mehrere Fahrspuren für Autos, breiter Fahrradweg, eigene Busspur. Der Busfahrer, der an diesem Nachmittag durch den Feierabendverkehr manövriert, lässt die Frankfurter Radler vor sich passieren. Auf dem Gehweg spazieren ungestört Fußgänger. So geht das, 600 Meter lang. Dann kommt die Konstablerwache. Sie ist das Tor zur Hölle – zumindest, was den Verkehr angeht.

          Die Stelle ist exemplarisch für die teils veraltete Radwegführung in Frankfurt. Nicht nur der Fall des Sechzigjährigen, der vor einem Monat kurz vor der Konstablerwache tödlich verunglückte, zeigt das. Passanten, Radler und Autofahrer müssen eine nervenaufreibende Fahrt hinter sich bringen, wenn sie auf der Hauptausfallstraße Richtung Norden unterwegs sind.

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