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„F.A.Z.-Leser helfen“ : Ein Dankeschön zum Abschluß der Spendenaktion

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So schnell wie in diesem Jahr ist das Geld der Leser dieser Zeitung kaum je angelegt worden. Schon im Juli will der Frankfurter Kinderschutzbund die Eröffnung seiner beiden Gebäude im Günthersburgpark ...

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          So schnell wie in diesem Jahr ist das Geld der Leser dieser Zeitung kaum je angelegt worden. Schon im Juli will der Frankfurter Kinderschutzbund die Eröffnung seiner beiden Gebäude im Günthersburgpark feiern, deren Renovierung mit dem Aufkommen der Spendenaktion "F.A.Z.-Leser helfen" möglich wurde. In der Orangerie, die Mitte des 19.Jahrhunderts von den Rothschilds errichtet wurde, und im benachbarten Pfarrhaus am Rande der Parkanlagen sollen unter anderem die Beratungsstelle des Kinderschutzbundes, die Rechtsberatung für Jugendliche und das Elterntelefon sowie ein Eltern-Kind-Cafe eine Heimat finden. Auch die Suchthilfe Fleckenbühl kommt mit ihrer Frankfurter Niederlassung voran. Wie berichtet, trägt das Aufkommen der Spendenaktion dieser Zeitung in diesem Fall dazu bei, den früheren "Bamberger Hof" in Niederrad zu kaufen und zu renovieren. Dort wohnen schon jetzt Süchtige, die in der Selbsthilfeeinrichtung ein neues Leben ohne Rauschgift oder Alkohol beginnen wollen.

          Bei einem Empfang zum Abschluß der Aktion "F.A.Z.-Leser helfen" im Winter 2003/2004 teilte Herausgeber Dieter Eckart am Mittwoch abend mit, in den vergangenen Monaten seien gut 680000 Euro gespendet worden. Darunter seien 200000 Euro von der Willy-Robert-Pitzer-Stiftung. Das Geld der Leser werde je nach Baufortschritt an den Kinderschutzbund und die Suchthilfe Fleckenbühl weitergeleitet. Eckart dankte den zahlreichen privaten Spendern wie auch den Unternehmen der Region, die dazu beigetragen haben, daß die Spendenaktion wieder ein Erfolg wurde. Es gehe darum, "das Gute zu bündeln in grauen Zeiten". Die Sammelaktion habe abermals gezeigt, wieviel Gutes sich mit gutem Willen zustande bringen lasse.

          Bei dem Empfang im Redaktionsgebäude dieser Zeitung richtete Eckart einen weiteren Dank an die Frankfurter Volksbank und die Frankfurter Sparkasse, die wie in den Vorjahren nicht nur die Konten für die Aktion "F.A.Z.-Leser helfen" unentgeltlich geführt - und die aufgelaufenen Beträge verzinst - hatten, sondern auch selbst namhafte Summen spendeten. Weiter dankte Eckart den Gastgebern der Veranstaltungsreihe "Sonntagsgeschichten für Kinder". Das waren im zurückliegenden Winter die Frankfurter Volksbank, die Mercedes-Benz-Niederlassung Frankfurt, das Senckenberg-Museum und das Jagdschloß Kranichstein bei Darmstadt. Bergit Gräfin Douglas, Vorsitzende des Frankfurter Kinderschutzbundes, dankte den Lesern für die Spenden, zugleich aber der Redaktion der Frankfurter Allgemeinen/Rhein-Main-Zeitung für die Berichterstattung, bei der in vorbildlicher Weise Tabuthemen wie der sexuelle Mißbrauch von Kindern aufgegriffen worden seien. Sie freue sich, daß die Zeitung im Winter 2003/2004 den Kinderschutzbund und die Suchthilfe Fleckenbühl in ihrer Aktion zusammengebracht habe, lägen doch die Ursachen von Suchtkrankheiten oft in der Kindheit.

          Für die Suchthilfe Fleckenbühl dankte deren Geschäftsführer Ronald Meyer dafür, daß sich diese Zeitung des Themas der Rauschgift- und Alkoholsucht angenommen habe. Süchtige zögen selten Sympathie, sondern vielmehr Unmut auf sich; insofern sei die Entscheidung mutig gewesen. (mak.)

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