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Schüler werden zu Sanitätern : Schnelle Hilfe auf dem Pausenhof

  • -Aktualisiert am

Erste Hilfe: Manchmal reicht auch schon ein Pflaster. Bild: Picture-Alliance

Nasenbluten, Schwindel, Knochenbrüche – für solche Fällen gibt es am Frankfurter Liebig-Gymnasium die Schulsanitäter. Der ehrenamtliche Dienst ist in Hessen etabliert und soll ausgebaut werden.

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          Eine Ärztin wolle sie zwar nicht werden, sagt die Vierzehnjährige. Aber etwas medizinisches Wissen könne man ja immer gebrauchen, zum Beispiel in ihrem Traumberuf als Kriminalpolizistin. Das Hauptmotiv ihres Engagements im Schulsanitätsdienst sei aber, anderen zu helfen. Eine Mitschülerin, die ebenfalls Schulsanitäterin am Liebig-Gymnasium in Westhausen ist, sagt, sie wolle vorbereitet sein, wenn Hilfe gebraucht werde. „Überall kann es jemandem mal schlecht gehen, zum Beispiel in der Bahn oder auf der Straße.“ Oder eben auf dem Schulhof. Dafür sind die Sanitäter in den Pausen eingesetzt. Mindesten zwei passen auf dem Mittelstufenhof der Liebigschule auf, zwei weitere decken den Unterstufenhof ab.

          Nahezu jede weiterführende hessische Schule hat nach Angaben des Kultusministeriums inzwischen einen Schulsanitätsdienst. Er besteht aus Schülern, die in Erster Hilfe ausgebildet wurden, und wird von einer Lehrkraft beaufsichtigt und betreut.

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