Erica Ludolph wird 100 : Menschlich auch in unmenschlicher Zeit

Die Frankfurterin Erica Ludolph half von Nazis Verfolgten. Später leitete sie die „Hilfsstelle für rassisch verfolgte Christen“. Am Donnerstag wird sie 100 Jahre alt.
Die Frankfurterin Erica Ludolph hatte lange darüber geschwiegen, dass sie während der NS-Zeit Verfolgten geholfen hatte. „Wenn ich in den fünfziger Jahren jemandem Derartiges anvertraut hätte, wäre ich als Volksverräterin betrachtet worden“, nannte sie der Soziologin und Autorin Petra Bonavita die Nachkriegsatmosphäre in Deutschland als den Grund ihres langen Schweigens.
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