https://www.faz.net/-gzg-a2uyt
Bildbeschreibung einblenden

F.A.Z. exklusiv : Eintracht Frankfurt plant mit bis zu 20.000 Zuschauern in Corona-Zeiten

Ein Viertel, ein Drittel? Wie voll das Waldstadion werden darf, wenn wieder Zuschauer erlaubt sind, ist derzeit noch unklar. Bild: Imago

Die Eintracht hat ein Konzept für die Rückkehr von Fans ins Stadion erarbeitet. Der Klub braucht die Zuschauer dringend. Bei einer Fanklub-Versammlung präsentierte die Eintracht die Pläne.

          4 Min.

          Wenn der Tag X kommt, will die Frankfurter Eintracht vorbereitet sein. Auch wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am vergangenen Donnerstag beschlossen haben, dass bis mindestens 31. Oktober die Spiele der Bundesliga ohne Zuschauer stattfinden werden, hat die Eintracht bereits fertige Konzepte für die Rückkehr von Fans ins Waldstadion erarbeitet.

          Daniel Schleidt
          Stellvertretender Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Auf einer Versammlung von Fanklubs machten Vertreter der Eintracht, darunter auch Mitglieder des Vorstands, nach F.A.Z.-Informationen  konkretere Angaben darüber, welche Pläne der etwa 40-seitige Maßnahmenkatalog enthält und wie die Rückkehr von Fans aussehen könnte. Demnach soll sich die Zahl der Zuschauer in der Arena unter anderem aus der bis dann vom Gesundheitsamt festzulegenden Abstandsregelung ergeben. Werden anderthalb Meter vorausgesetzt, könnten der Eintracht zufolge etwa 11.500 Anhänger die Heimspiele des Klubs verfolgen. Dabei würde die gesamte Arena, ähnlich wie bei Europapokalspielen, nur mit Sitzplätzen ausgestattet; neben, hinter und vor jedem besetzten Platz müssten jeweils drei Sitze frei bleiben.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          In Wismar entsteht das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Doch jetzt sind die MV Werften pleite.

          Kreuzfahrt-Tourismus : Traumschiffe in Not

          Klimakrise, Insolvenzen wie die der MV-Werften in Rostock und die Pandemie: War es das mit dem Kreuzfahrt-Boom? Die Branche steht vor existenzbedrohenden Herausforderungen.
          Russische Soldaten nehmen an Übungen auf dem Schießplatz Kadamowskii in Rostow am Don teil.

          Krise mit Russland : Nach der Ukraine ist Europa dran

          Putin will nicht nur die Ukraine. Er will Hegemonie über ganz Europa. Die EU muss deshalb über eine eigene Abschreckung reden. Frankreich hat die Debatte eröffnet.

          Novak Djokovics Ausweisung : Schluss mit dem Ego

          Nach dem Entzug des australischen Visums für den serbischen Tennis-Star bleibt zwar ein schaler Nachgeschmack, aber für den eigenen Schaden ist er, wohl auch entsetzlich schlecht beraten, selbst verantwortlich.