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Handel mit Eintrittskarten : Dreckige Geschäfte

Eine späte, aber richtige Reaktion: Die Eintracht geht nun ganz nüchtern juristisch gegen Tickethändler vor. Bild: Huebner

Der Handel mit Tickets auf dem Schwarzmarkt ist schon immer ein Ärgernis. Dass selbst Eintrachtmitglieder mit Karten für Spiele des Vereins Geld verdienen wollten, ist verwerflich.

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          Wenn es ums liebe Geld geht, vergessen viele Menschen ihre guten Manieren. Das gilt auch für einige Anhänger von Eintracht Frankfurt, schließlich bilden sie einen Querschnitt der Gesellschaft ab. Welche Blüten die Geldgier manchmal treibt, bekamen die Eintracht und viele ihrer Fans in jenen Tagen zu spüren, als beide Seiten eigentlich auf Wolke sieben schwebten.

          Im Frühjahr dieses Jahres zog die Eintracht triumphal durch die Europa League und sicherte sich schließlich sogar sensationell den Titel. Doch so schön die Erfolge waren, sie brachten offenbar auch die schlechten Seiten mancher zum Vorschein. Denn im Erfolg hat man immer Freunde, weshalb die Zahl der Anfragen für die Heimspiele der Eintracht die Menge der angebotenen Karten um ein Vielfaches überstieg; für die Partie im Waldstadion gegen Barcelona hätte der Klub vermutlich gut und gerne 200.000 Tickets verkaufen können, verfügbar waren aber nur 48.000.

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