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Geld von Fans : Eintracht spendet 500.000 Euro für soziale Zwecke

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„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir eine solche Fangemeinde haben“: Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic Bild: Daniel Pilar

Weil Fans das Eintrittsgeld für die ihnen in der Coronakrise entgangenen Spiele nicht zurückgefordert haben, hat Eintracht Frankfurt eine halbe Million Euro übrig. Das Geld spendet der Verein. Freuen können sich vor allem die Arche und die Tafel.

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          Der Fußball-Bundesligaverein Eintracht Frankfurt hat eine halbe Million Euro an fünf wohltätige Einrichtungen aus der Mainmetropole gespendet. Das Geld stammt aus den Ticketerlösen, die von den Fans trotz der Geisterspiele in der Corona-Krise nicht zurückgefordert wurden.

          „Es ist ein super Zeichen für Frankfurt, dass jeder, der konnte, uns das Vertrauen geschenkt hat und das ihm zugestandene Geld über uns freiwillig weitergegeben hat“, sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic zu der Spendenaktion. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir eine solche Fangemeinde haben.“

          Die Arche erhielt 150.000 Euro, das Deutsche Rote Kreuz 70.000 Euro, die Diakonie Hessen 80.000 Euro, das Universitätsklinikum 80.000 Euro und die Frankfurter Tafel 120.000 Euro. „Die Solidarität über alle Bereiche hinweg - ob Tageskartenbesitzer, Businesskunden oder Sponsoren - ist einfach bemerkenswert“, sagte Finanzvorstand Oliver Frankenbach.

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